Reisfeslder Madagaskar Hochland

Reiseregionen in Madagaskar

Die Insel Madagaskar bietet in allen vier Himmelsrichtungen eine völlig unterschiedliche Vegetation und macht damit das Reisen in jeden Winkel der Insel zu einem Erlebnis. Denn Vegetation als auch Tierwelt haben sich an die vier verschiedenen, recht unterschiedlichen Waldtypen angepasst:

  • Ostküste: tropisch-immerfeucht
  • Südküste: Trockenwald und Wüste
  • zentrales Hochland: kühl-gemäßigter Bergregenwald
  • Nord- und Westküste: wechselfeuchte Regenwälder

Madagaskars Westen

Im Westen dominieren prachtvolle Affenbrotbäume (Baobabs) die trockene Landschaft. Entlang des Kanals von Mosambik liegen viele breite Sandstrände mit angrenzenden Fischerdörfern oder sogar ganz einsam. Parallel zur Küste im Landesinneren liegt der Tsingy Nationalpark mit seinen spitzen Felsnadelformationen und etwas südlicher die spektakuläre Baobab-Allee.

Madagaskars Südwesten

Im Südwesten dominiert findet man eine fast halbwüstenartige Vegetation mit krakenähnlichen Didieraceen, Sukkulenten und wuchtigen Boababs und Euphorbien (Wolfmilchgewächse). Der Isalo Nationalpark im Landesinneren besteht aus zerklüftetem Sandsteingebirge mit tiefen Schluchten und bei Toliara/Ifaty liegt der Botanische Garten „Arboretum d’Antsokay“ mit märchenhafter Dornsavannenvegatation.

Madagaskars Süden

Madagaskars tiefer Süden ist weitgehendd touristisch unerschlossen, trocken und wild. Hier findet man Trockenwälder und Wüsten. Das Meer ist stürmisch, denn es gibt kein Riff, daher ist die Gegend eher für Abenteurer als für Badeurlauber und Komforttouristen geeignet. Im Südosten liegt die Stadt Toalagnaro sowie der sehr sehenswerte Berenty-Park mit Dreieckspalmen, insektenfressenden Pflanzen und Kakteenbäume, die in der Mittagshitze von zahlreichen Lemuren besiedelt werden – beides Ziele vieler Madagaskar-Rundreisen.

Madagaskars Norden

Im Norden geht die Trockenzone des Westens in den wechselfeuchten Regenwald des Ostens über und schafft eine faszinierende, vor allem aber abwechlungsreiche Naturwelt, die man in den Naturparks Montagne d’Ambre Nationalpark, Réserve spéciale d’Analamerana und Réserve spéciale d’Ankarana besichtigen kann. Im Norden liegt auch die beliebte Badeinsel Nosy Be inmitten eines Inselarchipels sowie noch nördlicher das Inselarchipel Nosy Hara mit paradiesischen Sandstränden und schillernder Unterwasserwelt. Der Norden für sich ist bereits ein eigenes Ziel für Rundreisen.

Madagaskars Ostküste

Madagaskars Ostküste ist feucht, tropisch und daher von dichtem Regenwald geprägt. Insbesondere im Masoala-Nationalpark auf der Halbinsel gibt es tiefgrüne Vegetation mit Badebuchten und etwas südlicher bei Toamasina beginnt der endlos lange, faszinierende Pangalanes-Kanal Richtung Süden sowie die Badeinsel Nosy Bohara. Noch weiter südlich kann man den üppig grünen Regenwald auf einer Dschungel-Eisenbahnfahrt von Fianarantsoa an die Küstenstadt Manakara bei einer Schaukelfahrt bestaunen.

Hochland mit Antanarivo

Antanarivo im zentralen Landesinneren gilt als eine der schönsten Hauptstädte Afrikas. Sie liegt über mehrere Hügel verteilt und auf dem höchsten thront der Rova, der alte Palast der Königin. Das Hochland nördlich der Hauptstadt Antananarivo gänzlich unbewaldet und gilt als eine der fruchtbarsten Regionen; hier werden vor allem Vanille, Zuckerrohr und Kaffee angebaut.

Madagaskars Hochland

Im Innern der Insel befindet sich das zentrale Hochland, das fast 2/3 der Insel bedeckt, teils vulkanischen Ursprungs ist und von kühl-gemäßigten Bergregenwald besiedelt ist. Südlich der Hauptstadt prägen terrassenartige Reisfelder die hügelartige Landschaft und zeugen von der indonesisch-stämmigen Bevölkerung.

Überall findet man die hochlandtyischen zweistöckigen Backstein- und Lehmgebäude des Bara-Volkes. Hier leben außerdem die Ethnien der Merina und Betsileo und hinterlassen überall Spuren ihrer Gräberkultur: Überall findet man riesige Familiengräber der Betsileo aus Stein, die mit aus Holz geschnitzten Grabstelen verziert sind. Südlich von Fianarantsoa liegt außerdem die Kleinstadt Ambalavao mit ihren staubigen Straßen und verwetterten Fensterlädchen.

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